Überbrückungshilfe III plus Groß

Der beantragte Betrag der Überbrückungshilfe liegt zwischen 10.000,00 EUR und 200.000 EUR.

1.500,00 

Beschreibung

Dieses Angebot gilt für Antragsteller, deren beantragter Betrag der Überbrückungshilfe über 10.000,00 € und unter 200.000 € liegt. Für Anträge mit einem höheren Betrag der beantragten Überbrückungshilfe werden individuelle Angebote erstellt.

Vor der Antragstellung prüfen wir, ob die Antragsvoraussetzungen vorliegen.

Sollten die hinreichenden Nachweise für die Antragsvoraussetzungen vorliegen, dann werden wir die Glaubhaftigkeit der Höhe Ihrer erstattungsfähigen Fixkosten für das Antragsverfahren untersuchen.

Wir benötigen für die Untersuchung die folgenden Nachweise:

a) Umsatzsteuervoranmeldungen des Jahres 2019, 2020 und, soweit vorliegend, 2021 (in Fällen von Unternehmen, die nach dem 31. Juli 2019 gegründet worden sind, des Zeitraums seit Gründung),
b) Jahresabschluss 2019 und, soweit bereits vorliegend, Jahresabschluss 2020
c) Umsatz- Einkommens- bzw. Körperschaftssteuererklärung 2019 (und falls vorliegend Umsatz- Einkommens- bzw. Körperschaftssteuererklärung 2020)
d) Umsatzsteuerbescheid 2019 (und falls vorliegend, Umsatzsteuerbescheid 2020)
e) Aufstellung der betrieblichen Fixkosten des Jahres 2019 und 2020 und, soweit vorliegend, 2021
f) Bewilligungsbescheide, falls dem Antragstellenden Soforthilfe, Überbrückungshilfe II und oder III, und/oder November-/Dezemberhilfe gewährt wurde.

Falls das Unternehmen von der Umsatzsteuervoranmeldung befreit ist, erfolgt die Plausibilitätsprüfung anhand der Umsatzsteuerjahreserklärung. Bei Sozialunternehmen (gemeinnützigen Unternehmen) und gemeinnützigen Vereinen hat die Plausibilitätsprüfung anhand der laufenden Buchführung zu erfolgen. Der konkrete Umfang der vorzulegenden Unterlagen/Angaben hängt von den individuellen Umständen des Antragstellenden ab.

Für die Schlussabrechnung übermitteln wir Ihre nachgewiesenen endgültigen Umsatzzahlen der Monate Juli bis September 2021 und die endgültige Fixkostenabrechnung. Dafür benötigen wir Ihre Umsatzsteuervoranmeldungen und weitere Nachweise.

Bitte beachten Sie, dass der von uns in Rechnung gestellte Betrag zu den förderfähigen Kosten gehört.

Als Beschäftigtenzahl soll die Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten wahlweise zum Stichtag 29. Februar 2020 oder zum Stichtag 30. Juni 2021 zugrunde gelegt werden. Die Anzahl der Beschäftigten eines Unternehmens oder einer Freiberuflerin oder eines Freiberuflers soll auf der Basis von Vollzeitäquivalenten ermittelt werden (Basis: 40 Arbeitsstunden je Woche). Bei der Ermittlung der Vollzeitäquivalente (VZÄ) werden Beschäftigte wie folgt berücksichtigt:

  • Beschäftigte bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Beschäftigte bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Beschäftigte über 30 Stunden = Faktor 1
  • Beschäftigte auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3
  • Saisonarbeitskräfte, Arbeitskräfte in Mutterschutz/Elternzeit und vergleichbar Beschäftigte werden berücksichtigt, wenn sie am Stichtag beschäftigt waren.
  • In Branchen, deren Beschäftigung saisonal stark schwankt, kann zur Ermittlung der Beschäftigtenzahl alternativ auch einer der beiden folgenden Bezugspunkte herangezogen werden

    a) der Jahresdurchschnitt der Beschäftigten in 2019

    oder

    b) Beschäftigte im jeweiligen Monat des Jahres 2019 oder eines anderen Monats des Jahres 2019 im Rahmen der Fördermonate.