Antragsprozess der Überbrückungshilfe und der Novemberhilfe

Antragsprozess starten

Nachdem Sie mit Hilfe der Informationen zur Überbrückungshilfe und zur Novemberhilfe geklärt haben, dass Sie antragsberechtigt sind, können Sie den Antragsprozess starten. Zu Beginn des Prozesses wählen Sie das auf Sie zutreffende Angebot aus.

Die Preise unterscheiden sich nach der Beschäftigtenzahl und der Höhe der beantragten Überbrückungshilfe bzw. Novemberhilfe.

Produktbeschreibung

Nachdem Sie das für Sie passende Produkt ausgewählt haben, erhalten Sie eine Beschreibung der angebotenen Dienstleistung. Durch klicken auf dem Feld “Zur Kasse” werden Sie zur Eingabe der Rechnungsdetails weiter geleitet.

Rechnungsdetails

Die folgenden Daten werden von uns erfasst:

  • Anrede, Vorname und Nachname des Unternehmensvertreters
  • Der Name des Unternehmens
  • Die Rechtsform
  • Handelsregister-, Vereinsregister- oder Partnerschaftsregisternummer.
  • Die Branche anhand der Klassifikation der Wirtschaftszweige
  • Steuernummer, Umsatzsteuernummer, steuerliche Identifikationsnummer und zuständiges Finanzamt
  • IBAN der beim zuständigen Finanzamt hinterlegten Kontoverbindung
  • Land und Adresse des Unternehmens
  • Zahl der Beschäftigten und davon Auszubildende
  • Adresse des inländischen Sitzes der Geschäftsführung, oder, soweit dieser nicht vorhanden ist, Adresse der inländischen Betriebsstätte
  • Telefonnummer, Email-Adresse und Website
  • Ob die Überbrückungshilfe I des Bundes erhalten oder beantragt wurde
  • Ob es sich beim Antragsteller um ein verbundenes Unternehmen handelt

Erklärung des Antragstellers

Der Antragsteller versichert und erklärt gegenüber der Sesch GmbH WPG, dass:

  • er zur Kenntnis genommen hat, dass die Bewilligungsstellen von den Finanzbehörden Auskünfte über ihn/sie einholen dürfen, soweit diese für die Bewilligung, Gewährung, Rückforderung, Erstattung, Weitergewährung oder Belassen der Überbrückungshilfe erforderlich sind (§ 31a AO).
  • er die Fördervoraussetzungen zur Kenntnis genommen und dass er alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsgetreu gemacht hat und machen wird.
  • er der Bewilligungsbehörde und sonstigen zuständigen Behörden auf Verlangen die zur Aufklärung des Sachverhalts und Bearbeitung seines Antrags erforderlichen Unterlagen und Informationen unverzüglich zur Verfügung stellt.
  • er die Zustimmung für einen Datenabgleich seiner Angaben erteilt, auch hinsichtlich der Kontoverbindung, zwischen der Bewilligungsstelle und der Finanzverwaltung sowie mit dem Kreditinstitut (§ 30 AO; § 38 BWG)
  • er zur Kenntnis genommen hat, dass die als Überbrückungshilfe bezogenen Leistungen steuerbar sind, nach allgemeinen steuerrechtlichen Regelungen im Rahmen der Gewinnermittlung zu berücksichtigen sind und Angaben zum Bezug der Überbrückungshilfen den Finanzbehörden elektronisch übermittelt werden.
  • er sich verpflichtet, die Bewilligungsstelle von einer dauerhaften Einstellung des Geschäftsbetriebs bzw. Anmeldung der Insolvenz vor Ende August 2020 unverzüglich zu informieren. In diesem Fall ist die Überbrückungshilfe zurückzuzahlen.
  • durch die Inanspruchnahme der Überbrückungshilfe der beihilferechtlich nach der Kleinbeihilfenregelung 2020 zulässige Höchstbetrag, ggf. kumuliert mit dem Höchstbetrag für Beihilfen nach der De-Minimis-Verordnung, nicht überschritten wird.
  • er zur Kenntnis genommen hat, dass kein Rechtsanspruch auf die Gewährung der Überbrückungshilfe besteht. Im Falle einer Überkompensation ist die zu viel erhaltene Überbrückungshilfe zurückzuzahlen.
  • weder Überbrückungshilfen in Steueroasen abfließen, noch sonstige Gewinnverschiebungen in diese Jurisdiktionen erfolgen und dass Steuertransparenz gewährleistet wird.
  • er die Überbrückungshilfe durch den Bund nicht mehrfach beantragt hat und dies auch zukünftig nicht tun wird.
  • er seine Zustimmung erteilt, dass die Bewilligungsbehörden die ihnen im Rahmen des Antragsverfahrens bekannt gewordenen und dem Schutz des verlängerten Steuergeheimnisses unterliegenden personenbezogenen Daten oder Betriebs-/Geschäftsgeheimnissen den Strafverfolgungsbehörden mitteilen können, wenn Anhaltspunkte für einen Subventionsbetrug vorliegen.
  • ihm bekannt ist, dass es sich bei den Angaben um subventionserhebliche Tatsachen i.S. d. § 264 des Strafgesetzbuches i. V. m. § 2 des Subventionsgesetzes vom 29. Juli 1976 (BGBI. I S. 2037) und des jeweiligen Landessubventionsgesetzes handelt.
  • ihm bekannt ist, dass vorsätzlich oder leichtfertig falsche oder unvollständige Angaben sowie das vorsätzliche oder leichtfertige Unterlassen einer Mitteilung über Änderungen in diesen Angaben die Strafverfolgung wegen Subventionsbetrug (§ 264 StGB) zur Folge haben können.
  • er sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifiziert und auch nicht über einen Antrag auf Zugang zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds positiv entschieden wurde.
  • es keine mit dem Antragsteller verbundenen Unternehmen gibt oder der Antragsteller den Antrag für alle verbundenen Unternehmen stellt.
  • der Antragsteller als Unternehmen dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig ist
  • es sich bei dem Antragsteller nicht um ein öffentliches Unternehmen handelt. 
  • der Antragsteller kein Soloselbständiger bzw. Freiberufler ist oder der Antragsteller ist ein Soloselbständiger bzw. Freiberufler und übt seine selbständige oder freiberufliche Tätigkeit im Haupterwerb (mind. 51% des Gesamteinkommens 2019) aus. 
  • der Umsatz des Antragstellers in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen. 
  • der Antragsteller zum 31.12.2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten war. 
  • er sich verpflichtet, der Sesch GmbH WPG alle erforderlichen Nachweise zur Verfügung zu stellen. 
  • er die Datenschutzerklärung der Sesch GmbH WPG auf dieser Website zur Kenntnis genommen hat.

Zahlungsart wählen

Als Zahlungsart können Paypal, Kreditkarte, Bankeinzug oder Direktüberweisung gewählt werden.

Konto wird erstellt

Nach dem Eingang Ihrer Zahlung erhalten Sie eine Email mit einem Bestätigungslink. Nach der Bestätigung wird ein Konto für Sie erstellt und Sie erhalten die Zugangsdaten per Email. In Ihrem Konto können Sie den Stand der Bearbeitung einsehen, Dateien (PDF oder JPG) hochladen und Ihr Kennwort ändern.

Upload von Nachweisen und Erfassung von Daten für die Überbrückungshilfe II

  • Personalausweis (Vorder- und Rückseite) oder Reisepass, bei ausländischen Dokumenten auch der Aufenthaltstitel.
  • Falls keine Registereintragung in Handels-, Vereins- oder Partnerschaftsregister vorliegt, dann muss der Gesellschaftsvertrag oder die Satzung hochgeladen werden. Bei Freiberuflern und Einzelunternehmern ohne Registereintrag der letzte Einkommensteuerbescheid.
  • Letzte Einkommensteuer-/Körperschaftsteuererklärung (in der Regel für das Jahr 2019 oder 2018)
  • Unterlagen zur Gewinnermittlung (Jahresabschluss oder EÜR) bzw. bei gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen Angaben zu Einnahmen (einschließlich Spenden und Mitgliedsbeiträge) für das Jahr 2019, sofern diese nicht vorliegen, für das Jahr 2018
  • Soweit vorhanden: USt-Voranmeldungen für April bis August 2020, Wenn nicht vorhanden, dann die BWA oder bei EÜR der Kontoauszug. des Monats.
  • Soweit vorhanden: USt-Voranmeldungen für April bis Dezember 2019; bei Unternehmensgründung zwischen dem 1. Juli und 31. Oktober 2019 USt-Voranmeldungen für November und Dezember 2019.
    Wenn nicht vorhanden, dann die BWA oder bei EÜR der Kontoauszug. des Monats.
  • Soweit vorhanden: USt-Voranmeldungen für September bis Dezember 2020.
  • Gegebenenfalls Bewilligungsbescheid der Überbrückungshilfe I.
  • Gegebenenfalls Bewilligung von Kurzarbeitergeld.
  • Gegebenenfalls Bewilligungsbescheid über weitere Mittel aus anderen Förderprogrammen der Länder.
  • Gegebenenfalls Unterlagen zur Umstellung von Soll- auf Ist-Besteuerung oder von der Ist- auf Soll-Besteuerung zwischen 2019 und 2020.

Zudem müssen die folgenden Daten in einem Online-Erfassungsformular eingegeben werden:

  • endgültige Umsätze für die Monate April bis Dezember 2019
  • die prognostizierten oder gegebenenfalls endgültigen Umsätze für die Monate April bis Dezember 2020
  • die prognostizierten oder gegebenenfalls endgültigen erstattungsfähigen Kosten für die Monate September bis Dezember 2020.

Upload von Nachweisen und Erfassung von Daten für die Novemberhilfe

  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen oder Betriebswirtschaftliche Auswertung des Jahres 2019 und 2020 (in den Fällen von Unternehmen, die nach dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, des Monats Oktober 2020 oder des Zeitraums seit Gründung),
  • Jahresabschluss 2019,
  • Umsatz-, Einkommens- bzw. Körperschaftssteuererklärung 2019 und
  • Umsatzsteuerbescheid 2019.

Soweit der Jahresabschluss aus dem Jahr 2019 oder andere erforderliche Kennzahlen noch nicht vorliegen, kann – soweit vorhanden – auf den Jahresabschluss 2018 oder andere erforderliche Kennzahlen aus 2018 abgestellt werden.

Der Nachweis einer direkten Betroffenheit kann beispielsweise erfolgen durch die im Gewerbeschein, Handelsregister oder der steuerlichen Anmeldung angegebene wirtschaftliche Tätigkeit. Der Nachweis der indirekten Betroffenheit und der Betroffenheit über Dritte kann beispielsweise durch geeignete Umsatzaufstellungen, betriebliche
Auswertungen oder Jahresabschlüsse erfolgen.

Antragstellung

Nachdem wir Ihre vollständigen Nachweise erhalten haben werden wir den Antrag auf Überbrückungshilfe bzw. Novemberhilfe für Sie stellen und Ihnen eine entsprechende Nachricht und die Rechnung übersenden.

Upload von weiteren Nachweisen der Überbrückungshilfe

Wenn Ihnen die endgültigen Zahlen vorliegen, spätestens aber zum 31.12.2021, laden Sie die folgenden Nachweise über Ihr Konto hoch:

  • Finale USt-Voranmeldungen für September bis Dezember 2020 soweit diese vorhanden sind und nicht bereits vorgelegt wurden. Wenn keine monatlichen USt-Voranmeldungen erstellt werden, dann die BWA oder der Kontoauszug des Monats.
  • Finale Aufstellung der erstattungsfähigen Kosten für die Monate September bis Dezember 2020.

Sobald der Prozess abgeschlossen ist, erhalten Sie eine abschließende Nachricht.

Upload von weiteren Nachweisen der Novemberhilfe

Nach Ablauf des Leistungszeitraums bzw. nach Bewilligung, spätestens jedoch bis 31. Dezember 2021, legen Sie eine Schlussabrechnung über die von Ihnen empfangenen Leistungen vor. In der Schlussabrechnung bestätigen Sie die tatsächliche Länge des Leistungszeitraums, den Vergleichsumsatz sowie den tatsächlich erzielten Umsatz im Leistungszeitraum. Zudem muss die Bestätigung die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen aus anderen Corona-bedingten Zuschussprogrammen des Bundes und der Länder, die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen der Agentur für Arbeit sowie die tatsächlich erhaltenen Versicherungszahlungen umfassen. Ebenfalls ist zu bestätigen, dass durch die Inanspruchnahme von Novemberhilfe der beihilferechtlich nach der „geänderten Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020″ zulässige Höchstbetrag, gegebenenfalls kumuliert mit dem Höchstbetrag der De-Minimis-Verordnung, nicht überschritten wird.