Letzte Aktualisierung: 04.08.2020.

Überbrückungshilfe beantragen

Auf diesen Seiten können Antragsberechtigte deutschlandweit die Überbrückungshilfe für KMU durch die Sesch GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beantragen lassen. Bitte nutzen Sie unseren Überbrückungshilferechner und lesen Sie die Informationen zur Überbrückungshilfe, um festzustellen, ob Sie antragsberechtigt sind. Die erforderliche Dokumente und der Ablauf des Antragsprozesses werden in den Informationen zum Antragsprozess dargestellt. Eine Übersicht der Preise und Leistungen erhalten auf den Seiten des Antragsprozesses.

Zudem bieten wir eine kostenlose telefonische Erstberatung unter der Nummer:

069 71433262

Vorab beantworten wir die häufigsten Fragen:

  • Ist Überbrückungshilfe-beantragen.de eine vertrauenswürdige Webseite?
    Überbrückungshilfe-beantragen.de ist ein Service der Sesch GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Sie können uns hier im Berufsregister der Wirtschaftsprüferkammer mit unserer Email Mail@Sesch.eu finden. Schreiben Sie an diese Email-Adresse und wir bestätigen Ihnen die Echtheit des Angebots.
  • Ist mein Unternehmen antragsberechtigt und in welcher Höhe kann ich Überbrückungshilfe beantragen?
    Neben den Informationsseiten haben wir auch einen Überbrückungshilferechner erstellt, mit dem Sie die Antragsberechtigung und die Höhe der Überbrückungshilfe selber ermitteln können.
  • Kann Sesch auch die zusätzliche Unterstützung der Bundesländer im Zusammenhang mit der Überbrückungshilfe beantragen?
    Wir beantragen Überbrückungshilfe bundesweit und inklusive der verbundenen Sonderprogramme der Bundesländer wie z.B. Überbrückungshilfe plus in NRW.
  • Wie lange dauert die Bearbeitung meines Antrags?
    Wenn alle Daten vorliegen, dann bearbeiten wir Ihren Antrag in der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen. Die Bearbeitung bei den zuständigen Stellen der Bundesländer dauert derzeit mindestens 1 Woche. Auszahlungen gab es bisher noch keine. Die Zahlungen sollen aber noch im Juli beginnen.
  • Sind auch Kleinunternehmer antragsberechtigt?
    Aufgrund der zahlreichen Anfragen haben wir die Informationen zur Beantragung von Überbrückungshilfe durch Kleinunternehmer separat zusammengefasst.

Neuigkeiten zur Überbrückungshilfe

  • Die Antragsfrist wurde vom 31.August auf den 30. September 2020 verschoben.
  • Achtung: Anders als noch im Eckpunktepapier angegeben wird es keine nachträgliche Aufstockung der Förderung geben, wenn Umsatzeinbruch und/oder Fixkosten zu niedrig geschätzt wurden. Die Rückzahlungsverpflichtung, wenn Umsatzeinbruch und Förderquote zu hoch angesetzt wurden, bleibt aber weiterhin bestehen.
  • Die Antragsvoraussetzung für Unternehmen mit saisonal bedingten starken Umsatzschwankungen haben sich geändert: Für diese Unternehmen reicht es aus, wenn in den Monaten April und Mai 2019 weniger als 5 Prozent des Jahresumsatzes 2019 erzielt wurde. Die Antragsvoraussetzung „Mindestens 60 % Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai 2020 zum Vergleichszeitraum“ entfällt für diese Unternehmen.
  • Für Antragsteller, die in Thüringen steuerlich registriert sind, ist eine Aufstockung der Überbrückungshilfe möglich. Das Antragsportal unterstützt aber aktuell diese Aufstockung nicht. Sollte die zusätzliche Unterstützung des Landes Thüringen für Sie zutreffen, dann werden wir den Antrag erst absenden, sobald dies technisch im Antragsportal möglich ist. Eine nachträgliche Anpassung des Antrages ist nicht möglich. Sollte der Antrag auf Ihren Wunsch vorher gestellt werden, ist davon auszugehen, dass der Antragsteller auf die in Thüringen zusätzlich gewährte Unterstützung verzichtet.

Überbrückungshilfe plus und weitere Ergänzungen der Bundesländer

Baden-Württemberg

Die Überbrückungshilfe des Bundes schließt die Lebenshaltungskosten oder einen Unternehmerlohn bei den erstattungsfähigen Kosten explizit aus. Baden-Württemberg ergänzt die Förderung für Unternehmen aus Baden-Württemberg daher durch einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat in Abhängigkeit vom individuellen Umsatzrückgang aus Landesmitteln.

Ein fiktiver Unternehmerlohn wird mit Festbeträgen pro Fördermonat gewährt.

Es sind drei gestaffelte, feste Beträge für den jeweiligen Fördermonat vorgesehen:

  • 590 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 40% und unter 50% im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 830 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 50% und unter 70% im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 1180 Euro bei Umsatzeinbruch von mehr als 70% im Vergleich zum Vorjahresmonat

Weiter Erläuterungen finden Sie hier.

Nordrhein-Westfalen

Soloselbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern (keine Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften), erhalten – über die Überbrückungshilfe hinaus – eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate als Wirtschaftsförderungsleistung (fiktiver Unternehmerlohn).

Für diese Überbrückungshilfe plus muss ein Umsatzrückgang von mindestens 40 % in den Monaten Juni, Juli und/oder August vorliegen.

Weitere Erläuterungen finden Sie hier.

Mecklenburg-Vorpommern

Das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzt die Überbrückungshilfe des Bundes mit monatlichen Festbeträgen für die Personalaufwendungen für sozialversicherungspflichtig in Betriebsstätten in Mecklenburg-Vorpommern Beschäftigte in Höhe von:

  • 1.000 Euro pro Vollzeitäquivalent bei mehr als 70 Prozent Umsatzrückgang
  • 700 Euro pro Vollzeitäquivalent bei Umsatzrückgang zwischen 50 und 70 Prozent
  • 600 Euro pro Vollzeitäquivalent bei Umsatzrückgang zwischen 40 und unter 50 Prozent

Weitere Erläuterungen finden Sie hier.

Thüringen

Besonders betroffene Dienstleistungsbranchen (wie zum Beispiel das Hotel- und Beherbergungsgewerbe, das Gastgewerbe, die Reise- und Veranstaltungsbranche, Reisebüros, Reiseveranstalter, Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter, Sportdienstleister, sonstige Unterhaltungs- und Erholungsdienstleister, Saunas, Solarien, Bäder etc.) sollen bereits ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent förderfähig sein.

Soloselbstständige, die die Zugangsvoraussetzungen zum Bundesprogramm erfüllen, erhalten zusätzlich einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von 1.180 Euro monatlich für maximal zwei Monate im Geltungszeitraum von Juni bis August 2020.

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