Letzte Aktualisierung: 25.11.2020.

Überbrückungshilfe II und Novemberhilfe beantragen

Antragsberechtigte können auf diesen Seiten deutschlandweit die Überbrückungshilfe II für die Monate September bis Dezember 2020 und die Novemberhilfe durch die Sesch GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beantragen lassen.

Antragsberatung

Wir bieten Ihnen eine kostenlose telefonische Erstberatung unter der Nummer:

069 71433262

Antragsberechtigung und Höhe der voraussichtlichen Überbrückungshilfe II ermitteln

Bitte nutzen Sie unseren Überbrückungshilferechner und lesen Sie die Informationen zur Überbrückungshilfe, um festzustellen, ob Sie antragsberechtigt sind.

Antragsberechtigung und Höhe der Novemberhilfe

Die Novemberhilfe des Bundes richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen erfasst sind. Antragsberechtigt sind solche Unternehmen, die aufgrund des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels sind ebenfalls antragsberechtigt. Ebenfalls antragsberechtigt sind Unternehmen, die indirekt stark betroffen sind. Indirekt stark betroffene Unternehmen sind Unternehmen, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungs-Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Mit der Novemberhilfe werden in der Regel Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt.

Antragsprozess

Die erforderliche Dokumente und der Ablauf des Antragsprozesses werden in den Informationen zum Antragsprozess dargestellt.

Antragskosten

Eine Übersicht der Preise und Leistungen erhalten auf den Seiten des Antragsprozesses. Je nach Mitarbeiterzahl und Höhe der beantragten Überbrückungshilfe liegen unsere Preise zwischen 500 EUR und 1400 EUR. Unser Honorar gehört zu den erstattungsfähigen Kosten und wird daher anteilig mit der Überbrückungshilfe erstattet. Auch wenn Ihre Umsätze nachträglich höher als erwartet sind und Sie daher keine Überbrückungshilfe erhalten, werden 40% unseres Honorars erstattet.

Neuigkeiten zur Überbrückungshilfe

  • Seit dem 25. November 2020 können die Novemberhilfen beantragt werden.
  • Außerordentliche Wirtschaftshilfe – Novemberhilfe: Die Novemberhilfe des Bundes richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen erfasst sind. Antragsberechtigt sind solche Unternehmen, die aufgrund des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels sind ebenfalls antragsberechtigt. Ebenfalls antragsberechtigt sind Unternehmen, die indirekt stark betroffen sind. Mit der Novemberhilfe werden in der Regel Zuschüsse pro Woche der Schließung in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt. Fragen und Antworten zur Novemberhilfe wurden vom BMWi veröffentlicht.
  • In 2021 werden die Überbrückungshilfe III für den Förderungszeitraum 01-06/2021 ; evtl. incl. 11-12/2020 und die Neustarthilfe für den Förderzeitraum 12/2020 und 01-06/2021 beantragt werden können.
  • Die Überbrückungshilfe II kann seit dem 20. Oktober 2020 beantragt werden. Die Antragsfrist wurde vom 31.12.2020 auf den 31.01.2021 verlängert.
  • Wenn sich nachträglich herausstellt, dass der Umsatzeinbruch im Zeitraum September bis Dezember 2020 nicht hoch genug ist (<30% im Vergleich zum Vorjahr), dann wird unser Honorar dennoch zu 40% als Überbrückungshilfe erstattet.
  • Die Über­brückungs­hil­fe II wurde im Vergleich zur Überbrückungshilfe I aus­ge­wei­tet und ver­ein­facht. Die Fragen und Antworten mit Details zur Überbrückungshilfe II können auf den Seiten des BMWi eingesehen werden.

Vorab beantworten wir die häufigsten Fragen:

  • Ist Überbrückungshilfe-beantragen.de eine vertrauenswürdige Webseite?
    Überbrückungshilfe-beantragen.de ist ein Service der Sesch GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Sie können uns hier im Berufsregister der Wirtschaftsprüferkammer mit unserer Email Mail@Sesch.eu finden. Schreiben Sie an diese Email-Adresse und wir bestätigen Ihnen die Echtheit des Angebots.
  • Ist mein Unternehmen antragsberechtigt und in welcher Höhe kann ich Überbrückungshilfe beantragen?
    Auf unseren Informationsseiten können Sie alle derzeit bekannten Informationen zur Überbrückungshilfe II nachlesen. Zusätzlich können Sie unseren Überbrückungshilferechner nutzen, um Ihre Antragsberechtigung und die Höhe der Überbrückungshilfe zu ermitteln.
  • Kann Sesch auch die zusätzliche Unterstützung der Bundesländer im Zusammenhang mit der Überbrückungshilfe beantragen?
    Wir beantragen Überbrückungshilfe bundesweit und inklusive der verbundenen Sonderprogramme der Bundesländer.
  • Wie lange dauert die Bearbeitung meines Antrags?
    Wenn alle Daten vorliegen, dann bearbeiten wir Ihren Antrag in der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen. Die Bearbeitung bei den zuständigen Stellen der Bundesländer dauert derzeit je nach Fall und Bundesland zwischen 4 Stunden und 5 Wochen (dies betrifft Erfahrungen mit der Überbrückungshilfe I).
  • Sind auch Kleinunternehmer antragsberechtigt?
    Aufgrund der zahlreichen Anfragen haben wir die Informationen zur Beantragung von Überbrückungshilfe durch Kleinunternehmer separat zusammengefasst.

Überbrückungshilfe plus und weitere Ergänzungen der Bundesländer

Baden-Württemberg

Das Bundesprogramm der Überbrückungshilfe schließt einen Unternehmerlohn bei den förderfähigen Kosten explizit aus. Andererseits benötigen viele Soloselbständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie im Unternehmen tätige Inhaberinnen und Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften dies zur Sicherung ihrer betrieblichen Existenz. Sie sollen daher eine ergänzende Förderung des Landes Baden-Württemberg in Form eines fiktiven Unternehmerlohns erhalten. Sofern die Voraussetzungen der Überbrückungshilfe erfüllt sind, ist dafür eine Zuwendung in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat für maximal vier Monate im Zeitraum September bis Dezember 2020 vorgesehen.

Der fiktive Unternehmerlohn wird mit Festbeträgen wie folgt gewährt:

  • 590 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 30 Prozent und unter 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 830 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 1.180 Euro bei Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat

Ausführliche Hinweise zur ergänzenden Förderung des Landes-Baden-Württemberg im Rahmen der Überbrückungshilfe finden Sie hier.

Nordrhein-Westfalen

Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Vollzeitäquivalenten können im Rahmen der NRW Überbrückungshilfe Plus eine Wirtschaftsförderungsleistung (fiktiver Unternehmerlohn) beantragen. Sofern Sie die Antragsvoraussetzungen der Überbrückungshilfe (2. Phase) und die speziellen Antragsvoraussetzungen der NRW Überbrückungshilfe Plus erfüllen, können Sie hierdurch eine Förderung i. H. v. 1.000 Euro pro Monat für maximal vier Monate für den Zeitraum September bis Dezember 2020 aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten (maximal 4.000 €). Sie können damit beispielsweise Kosten des privaten Lebensunterhalts wie private Wohnkosten, Krankenversicherungsbeiträge sowie Beiträge zur privaten Altersvorsorge abdecken.

Bitte beachten Sie die Antragvoraussetzungen und weiteren Informationen – insbesondere für Inhabergeführte Unternehmen – auf der Webseite des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mecklenburg-Vorpommern

Das Land Mecklenburg-Vorpommern ergänzt die Überbrückungshilfe 2 des Bundes für in Mecklenburg-Vorpommern antragsberechtigte Unternehmen mit monatlichen Festbeträgen für Personalaufwendungen, die nicht durch Kurzarbeitergeld abgedeckt sind. Die Beantragung des ergänzenden Beitrags zu den Personalkosten aus dem MV-Härtefallfonds kann zusammen mit der Beantragung der Überbrückungshilfe erfolgen. Es ist kein gesonderter Antrag erforderlich.

Weitere Erläuterungen finden Sie hier.

Thüringen

Besonders betroffene Dienstleistungsbranchen (wie zum Beispiel das Hotel- und Beherbergungsgewerbe, das Gastgewerbe, die Reise- und Veranstaltungsbranche, Reisebüros, Reiseveranstalter, Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter, Sportdienstleister, sonstige Unterhaltungs- und Erholungsdienstleister, Saunas, Solarien, Bäder etc.) sollen bereits ab einem Umsatzrückgang von 20 Prozent förderfähig sein.

Soloselbstständige, die die Zugangsvoraussetzungen zum Bundesprogramm erfüllen, erhalten zusätzlich einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von 1.180 Euro monatlich für den Geltungszeitraum von September bis Dezember 2020.

Weitere Erläuterungen finden Sie hier.